Archiv der Kategorie: Haut, Haare und Nägel

UV-Schutz im Frühling

Der Winter ist auf dem Rückzug und die ersten Sonnenstrahlen locken ins Freie. Aber Vorsicht: Gerade im Frühling sollte man die UV-Belastung nicht unterschätzen. Welcher UV-Schutz jeweils der richtige ist, verrät der UV-Index.

Warum UV-Schutz?

Schmerzen infolge der Gürtelrose

Wird eine Gürtelrose nicht frühzeitig konsequent behandelt, drohen bleibende Nervenschäden mit starken Schmerzen. Wie Betroffene sich verhalten sollten.

Eine Gürtelrose ist selbst schon unangenehm. Wird sie nicht fachgerecht behandelt, drohen darüber hinaus bleibende Nervenschäden mit brennenden, teils attackenartigen Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit und Juckreiz. Unter Medizinern ist diese Komplikation als Post-Zoster-Neuralgie bekannt.

Akne schonend behandeln

Nur wenige Jugendliche bleiben von Akne verschont. Leiden die Betroffenen sehr unter der Hauterkrankung, bieten sich viele Möglichkeiten zur Behandlung. Ein Überblick, was hilft.

Akne ist in der Pubertät eher die Regel als die Ausnahme. Die entzündlichen Pickel und Knötchen, die sich im Gesicht und häufig auch im oberen Rumpfbereich bilden, sind medizinisch zwar harmlos und bilden sich für gewöhnlich im Erwachsenenalter zurück. Die psychische Belastung für die Betroffenen ist allerdings gerade bei schweren Verlaufsformen nicht zu unterschätzen. Leiden Sie an Akne, helfen Ihnen die folgenden Ratschläge weiter.

Hilfe gegen übermäßiges Schwitzen

Wer nicht nur in der Sonne, beim Sport oder bei akutem Stress schwitzt, der könnte an einer Hyperhidrose leiden – einer übermäßigen Schweißbildung. Wie Sie dem ständigen Schwitzen am besten Einhalt gebieten.

Schwitzen ist normal – selbst ohne übermäßige Anstrengung oder hohe Temperaturen. Die Schweißmenge, die wir produzieren, ist aber so gering, dass sie uns kaum auffällt und daher auch nicht stört. Bei manchen Menschen ist das anders: Ein bis zwei Prozent der Bevölkerung schwitzen im Übermaß am ganzen Körper oder an einzelnen Körperregionen wie Händen, Füßen oder Achselhöhlen. „Von einer krankhaften Störung ist auszugehen, wenn das starke Schwitzen den Betroffenen erhebliche Probleme in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld macht und sie in ihrer Lebensführung und Lebensqualität relevant beeinträchtigt“, erklärt der Dermatologe Dr. Peter Arne Gerber. Falls auch Sie an der als Hyperhidrose bekannten Krankheit leiden, bekommen Sie hier Hilfe.

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Die Tage werden kürzer, die Sonnenstrahlen weniger. Das bedeutet auch: Unserem Körper droht ein Vitamin-D-Mangel. Das Vitamin wird nämlich vor allem mit Hilfe von Sonnenlicht gebildet. Wie Sie eine Unterversorgung verhindern.

Vitamin-D-Mangel ist in unseren Breitengraden keine Seltenheit. Zwar ist es möglich, im Frühjahr und Sommer genügend Sonne für das ganze Jahr zu tanken. Einigen Risikogruppen fällt das jedoch schwer – vor allem Säuglingen, Dunkelhäutigen und älteren Männern und Frauen. Ihnen drohen bei einem Vitamin-D-Mangel Knochenabbau und Muskelschwund, was gerade bei älteren Personen die Sturzgefahr erhöht und vermeidbare Knochenbrüche nach sich zieht.

Was tun bei starkem Haarwuchs?

Übermäßiger Haarwuchs am ganzen oder an Teilen des Körpers ist zumeist harmlos, stellt aber häufig eine psychische Belastung für die Betroffenen dar. Welche Möglichkeiten der Haarentfernung sich bieten.

Eine übermäßige Behaarung (unter Medizinern Hypertrichose genannt) liegt häufig in den Genen. Sie kann sich aber auch erst im späteren Leben entwickeln, z. B. durch bestimmte Medikamente oder eine Erkrankung. Die Ursache einer erworbenen Hypertrichose sollten Sie am besten mit dem Hausarzt oder einem Dermatologen abklären. Abzugrenzen von der Hypertrichose ist der Hirsutismus: Hier zeigt sich bei Frauen ein männliches Behaarungsmuster, das für gewöhnlich hormonell bedingt ist.

Nagelpilz in der Sommerzeit

„Zeigt her eure Füße“ – eine Aufforderung, der viele Deutsche wohl lieber nicht nachkommen möchten. Denn jeder Achte leidet hierzulande unter Nagelpilz. Wie gefährlich die Erkrankung ist und was sich dagegen tun lässt.

Einen Nagelpilz hat man sich schnell eingefangen – gerade im Sommer, der Jahreszeit für nackte Füße. Doch nicht nur im Freibad, auch im Fitnessstudio oder in der Sauna lauert der Erreger, der neben den Fuß- auch die Fingernägel betreffen kann. Daneben sind Sportschuhe (oder zu enge Schuhe) mit ihrem warm-feuchten Klima ein möglicher Infektionsherd. Häufig sind ältere und kranke Menschen vom Nagelpilz betroffen, denn schlecht durchblutete Füße, Immunschwäche oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes stellen Risikofaktoren dar. Auch Verletzungen an den Füßen, zum Beispiel durch eine Pediküre, können eine Pilzinfektion nach sich ziehen.

Sonnenschutz für Kinder

Zum Sommer gehört für Kinder auch das Spielen im Freien. Dabei muss die Kinderhaut besonders geschützt werden, denn sie ist sonnenempfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Wie Sie Ihr Kind am besten vor Hautschäden schützen und warum zu viel fettige Sonnencreme den Körper von Kindern belastet, erklärt die Apothekerkammer Hessen.

Die 4-H-Regel beachten

Infektionskrankheiten vorbeugen

Infektionskrankheiten sind ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko – gerade für jüngere Kinder. Doch schon einfache Alltags-Maßnahmen beugen vielen Erkrankungen vor.

Laut einer aktuellen Umfrage wäscht sich ein Drittel aller Deutschen weder nach dem Nach-Hause-Kommen noch vor den Mahlzeiten die Hände. Das ist gesundheitlich bedenklich, wie Ivonne Marx vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse weiß: „Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken.“

Wirkstoffpflaster richtig anwenden

Medizin zum Aufkleben: Wirkstoffpflaster geben den Wirkstoff direkt ins Blut ab und schonen damit Magen und Darm. Warum sie dennoch Unverträglichkeiten hervorrufen können.

Sobald wir ein Wirkstoffpflaster auf eine Körperstelle aufgetragen haben, dringt der Wirkstoff in die Haut ein. Von dort gelangt er über die kleinen Blutgefäße in den Blutkreislauf und schließlich zum Wirkungsort. Dies dauert einige Zeit, sodass viele Arzneistoffpflaster erst nach mehreren Stunden ihre Wirkung entfalten. Dafür geben sie den Wirkstoff langsam und über einen längeren Zeitraum an den Körper ab. Geeignet sind die Pflaster insbesondere für Reisende, die aufgrund der Zeitumstellung ihre Tabletten nur schwer einnehmen können. Auch Demenz-Patienten können von dieser Arzneimittelform profitieren. Beliebt sind Wirkstoffpflaster besonders bei der Behandlung von Schmerzen, beispielsweise bei Sportverletzungen.